Zimmerlin-Stoffner-Meier (CH) Sunday 17th June 15:30

 

Alfred Zimmerlin: cello

Flo Stoffner: guitar

David Meier: drums

Band Website

‘Letting loose‘ is the driving force of this comprehensive generational trio that jettisons and unleashes, with symbiotically spontaneous reactions and a delicate feel for what the music offers in the moment, the yet to be heard. In this formation the three daring improvisationalists fare range from atonal, expressive chamber music to a multilayered onomatopoeia captured as an interplay breathing between density and lightness.

Reviews:

Ed Pinsent, excerpt from The Sound Projector, January 2018:

“I just dig the general tautness of the playing, and the weird awkward shapes thrown, a welcome relief from flabby and overlong records of self-indulgent blathering. It’s as though every blow must count, every arrow loaded in the crossbow must hit the bullseye, or we all die. Although this is clearly atonal free improv, I think fundamentally it’s not that far away from a great primitive rockabillly record, with the same ornery tone and stripped-back sound.”

Cecile Olshausen, kulturtipp, November 2017:

”Diese CD haut einen aus den Socken: Man kann sich den Energiewellen nicht entziehen. Was Alfred Zimmerlin (Cello), Flo Stoffner (Gitarre) und David Meier (Drums) auf dieser Impro-CD bieten, ist eindrucksvoll und hat Tiefe: dichteste Interaktionen, flimmernde Texturen, Instrumentalklänge, die sich aufzulösen scheinen. Dazu gehört ein präzises aufeinander Hören, gespannt entspannt, vom ersten bis zum letzten Ton. Hohe Improvisationskunst!”

Achim Doppler, Concerto, Juni 2017:

“Schlichtweg fulminant, wie die beiden zentralen Differenzen improvisierter Musik: jene zwischen Singularität und Ensembletotalität, die andere zwischen einer ungeschützt-instantanen, die Traditionen kritisierenden, auf der Vorgängigkeit jeglicher Manifestation insistierenden Artikulation und ihrer notwendig präsentischen Materialität – in dialektischer Spannung gehalten werden. Eine im besten Falstaff’schen Sinne rücksichtslose Vergesslichkeit bestimmt die improvisatorische Parlance des Trios. Nur im Blick nach vorn nimmt Improvisation Gestalt an, behände suchend oder feurig beredt, beschwörend dann, wenn die Drei, was sie im Geist strukturiert haben, zur flüchtigen Geburt bringen.“

Alexander Schmitz, Jazzpodium, September 2017:

“Sieben Stücke bietet das zunehmend fesselnde Debüt. „Little William“ etwa entwickelt sich langsam, indem es an Form zulegt und instrumentale Monologe sich scheinbar mühelos zum Trialog verschränken. „Alice ist zauberhaft“ funktioniert ähnlich, auch hier formieren sich scheinbar disparate Elemente zu weit mehr als ihrer Summe, dynamisch vielfältig zwischen kunstvollem Lavieren am Rand zur Stille und dem eruptiven Expressionismus des Finales. (…) Hier sind Kenner und Könner am Werk, die sehr genau wissen, wie man klug und sensibel zwischen den Fallgruben der Postmoderne hindurch navigiert.”​

Nina Polaschegg, freiStil, September 2017:

“In seinem relativ neuen Trio spielt Alfred Zimmerlin elektrisches Cello. Gemeinsam mit seinen wesentlich jüngeren Kollegen, dem Gitarristen Flo Stoffner und dem Schlagzeuger David Meier. Hohe Energie, gepaart mit feinziselierter Interaktion, ist hier zu hören, blitzschnelle Reaktionen und atmende Klangwege.”

Robert D. Rusch, Cadence Magazine, July 2017:

“7 improvs [41:29] some of which at times sound like a cassette tape running backwards in that they have that truncated sound. At other times they display a minimalist sound waiting to find direction. They are most successful when on the same page, find direction and give space to their work which is unfortunately a minority of recorded time.”

Rigo Dittmann, Bad Alchemy, Mai 2017:

“Die popart-bunte Aufmachung und ein niedlich tuendes ‘Little William’ als erstes Kapitel machen auf alles Mögliche gefasst, aber am wenigsten darauf, dass die drei mit Jazzcore-Karacho und der Tür ins Haus stürzen, krawallig schrappelnd, knatternd und sägend.“

 

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